Teilflächenmanagement / Ertragskartierung
Daten für Ertragskarten werden unmittelbar bei der Ernte im Mähdrescher erhoben. Ein Meßprinzip basiert auf einer Lichtschranke, die in regelmäßigen
Abständen den Schütthaufen auf den Elevatorpaddeln erfasst. Zum jeweiligen Volumenmeßwert wird eine GPS-Geokoordinate aufgezeichnet.
Dadurch ist die Ertragsdarstellung in einem Geografischen Informationssystem möglich. Softwaregestützt wird aus den Punktdaten eine flächendeckende
Karte erstellt
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Einzelne Punktdaten |
Punktdaten- karte |
Ertrags- karte |
Mehrjährige Ertragskarte |
Ertragskarten veranschaulichen das, was wirklich interessant ist: Wo wird welcher Ertrag erzielt?
Oft wird bei der Auswertung der Ertragskarten festgestellt, dass die Erträge auf Teilflächen innerhalb eines Schlages stärker variieren als
zwischen den Mittelwerten von Schlägen. Dies unterstreicht den Sinn einer teilflächenspezifischen Bewirtschaftung.
Wenn man feststellt, dass die Ertragskarten mehrerer Jahre ähnliche Tendenzen aufweisen, also immer auf den gleichen Teilflächen die höheren bzw.
die niedrigeren Erträge erzielt werden, macht es Sinn, die einzelnen Karten zu einer mehrjährigen Karte zu verrechnen.
Wenn jedes Jahr solche eindeutigen Tendenzen auf der Ertragskarte sichtbar sind, kann eine mehrjährige Ertragskarte durchaus schon die
Basis für eine Applikationskarte von Betriebsmitteln darstellen.
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